LandschaftPlus - der Blog

Freiraumlabor München – Freiraum vertikal denken - Vernissage am 5.7.18

12. June 2018, andreas.printz - Aktuelles, Lehre, Forschung

von Isabel Zintl

 

Lehrende:
Isabel Zintl M.A.
Prof. Dr. Ferdinand Ludwig

Da in einer wachsenden Stadt wie München Freiräume ein kostbares Gut sind, müssen nicht nur bestehende Freiräume geschützt, sondern auch neue innovative und vertikale Typologien entwickelt werden. Im „Freiraumlabor München“ begeben wir uns in diesem Sommersemester 2018 auf die Suche nach neuen grünen hybriden Freiräumen zwischen Architektur und Landschaftsarchitektur.

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Freiraumlabor München – Freiraum vertikal denken - Vernissage am 5.7.18

TUM Studenten im Chat mit James Corner Fieldoperations New York

06. June 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles

von Jonas Bellingrodt

Am 17.05.2017 war James Corner international agierender Landschaftsarchitekt vielfacher Preisträger renommierter internationaler Preise und jüngst "Doktor Ingenieur Ehen halber" (Dr.-Ing. e.h.) verliehen von der TU München zu Gast bei der Studienfakultät für Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung in Weihenstephan. Er hatte sich Zeit genommen für ein "Chat with the next generation". 70 Studierende nutzten die außergewöhnliche Gelegenheit James Corner persönlich kennenzulernen und ihn zu den zukünftigen Herausforderungen unseres Berufsfeldes zu befragen.

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Foto: Jonas Bellingrodt
TUM Studenten im Chat mit James Corner Fieldoperations New York

URBEEN – Ein Garten für eine Königin

23. May 2018, andreas.printz - Studienalltag, Lehre

von Anne-Claude Zuang, Franziska Jung, Johann-Christian Hannemann

Foto: Martin Smeets

Besonders in der Großstadt gibt es zunehmend weniger Nahrungsquellen für Insekten. Es bedarf an Handlung – schließlich gilt, dass das Überleben der Bienen Voraussetzung für unsere eigene Existenz ist. Den Lebensraum für Bienen zu gewährleisten ist nicht nur Aufgabe der Naturschützer, sondern der Allgemeinheit.
Studierenden der Landschaftsarchitektur haben sich am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum mit der Thematik auseinandergesetzt, wie man Strukturen für den öffentlichen Raum so entwerfen kann, dass sie gleichermaßen für Insekten und insbesondere Bienen, als auch für die Menschen funktional und ästhetisch ansprechend sein können.

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URBEEN – Ein Garten für eine Königin

Der Zwischenraum im Schatten der Alpen

16. May 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Forschung, Lehre

von Martina van Lierop und Rieke Hansen

In diesem Beitrag geht es nicht um die Stadt und auch nicht um den ländlichen Raum. Hier geht es um die Zwischenstadt, auch peri-urbane Landschaft genannt. Diese Landschaften am Stadtrand sind oft ein wilder Mix aus offenen Landschaftsräumen und Gewerbegebieten, Wohnsiedlungen, Verkehrstrassen oder großen Anlagen zur Ver- und Entsorgung der Stadt wie Kraftwerke und Kläranlagen. Viele unserer alltäglichen Aktivitäten finden in diesen gewöhnlichen, oft "unspektakulären" Landschaften statt. Peri-urbane Grünflächen durchqueren wir, wenn wir in die Arbeit oder zur Universität fahren; wir genießen dort die Sonne in der Mittagspause, gehen Gassi mit dem Hund, kaufen Bio-Lebensmittel im Hofladen, arbeiten im Kleingarten und treffen Freunde zum Schwimmen und Grillen. Diese Grünräume sind somit wichtig für Freizeit und Erholung und tragen zu unserem körperlichen und geistigen Wohlbefinden bei. Sie verbessern das Lokalklima und bieten Lebensraum für verschiedene Arten wie Igel, Wechselkröte oder Grauspecht. Darüber hinaus produzieren Landwirte in diesen Landschaften Nahrungsmittel für die Stadtbewohner. Doch vor allem vor einer spektakulären Landschaftskulisse wie den Alpen verblassen die Qualitäten und Potenziale des peri-urbanen Raums. Wenn wir Freizeitvergnügen und Natur suchen, zieht es uns in Massen in die Berge - nicht selten führt das zu Überfüllung, Stress und Staus mit vielfältigen negativen Umweltauswirkungen.

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Foto: LOS_DAMA!
Der Zwischenraum im Schatten der Alpen

Von der Stadt aufs Land

14. May 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Studienalltag, Lehre, Forschung

von Julian Schaefer

Dass Landschaftsarchitekten die Planung städtischer Freiräume übernehmen, steht außer Frage. Vielleicht sind sie auch die besseren Stadtplaner. Die Aufgabenverteilung ist unter den Disziplinen aber klar geregelt: es gibt zunächst eine umfassende Gesamtplanung, die soziale und ökologische Ziele verfolgt, ökonomische Zwänge berücksichtigt und schließlich alle Belange in einem Konzept mit einer ästhetisch begründeten Gestalt zusammenführt. Diese Gestalt ist ausschlaggebend, um überhaupt das Projekt beginnen zu können, und diese Gestalt muss sich in den städtischen Kontext einfügen. Oft sind dann noch weitere Ingenieure mit an Bord, die Verkehrsplaner, Statiker, HLS, ... die im besten Fall alle versuchen, ihre Anforderungen in das Konzept zu integrieren.

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Größere Maschinen = breitere Wege = weniger Wege. LAREG Exkursion in die mainfränkischen Gäuplatten (Foto: Sören Schöbel)
Von der Stadt aufs Land

2,2 Millionen Euro für "Alpine Industrial Landscapes Transformation“ (EU-Forschungsprojekt)

26. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Forschung

von Udo Weilacher

Im April 2018 erhielt der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft den Zuschlag für ein dreijähriges EU-Forschungsprojekt "Alpine Industrial Landscapes Transformation", kurz trAILs.

Das Forschungsprojekt, initiiert und konzipiert am LAI, wurde als eines von 15 Finalisten unter mehr als 130 international eingereichten Projektanträgen im Rahmen des Interreg "Alpine Space Programme" ausgewählt. Es wird in den kommenden drei Jahren mit 2,2 Millionen Euro gefördert.

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Foto: Marcello Modica
2,2 Millionen Euro für "Alpine Industrial Landscapes Transformation“ (EU-Forschungsprojekt)

Neuer Ausbildungsleitfaden Naturschutz

25. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Studienalltag, Aktuelles

von Wolfgang Weisser

Die Aufgaben im Naturschutz werden immer vielfältiger und die Zahl der offenen Stellen nimmt stetig zu und in den nächsten Jahren werden viele Stellen frei werden, auch weil in den Naturschutzbehörden viele bisherige Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber in den nächsten Jahren in den Ruhestand treten werden. Bewerberinnen und Bewerber mit einer guten Ausbildung werden sich daher auf viele interessanten Stellen bewerben können. Diese gute Ausbildung zu bekommen, ist jedoch nicht ganz einfach. Das Berufsfeld Naturschutz und Landschaftspflege steht vor vielfältigen neuen Herausforderungen. Es werden fachlich deutlich höhere Anforderungen als in vergangenen Zeiten gestellt. Neue Tätigkeitsfelder entstehen, die mit neuen Stellen und Aufgaben verknüpft sind, beispielsweise im Arten- und Biotopschutz, zur Klimaanpassung, für die Steuerung in der Flächennutzung, bei Änderungen der Landnutzungssysteme oder der Umsetzung von Zielsetzungen zu NATURA 2000 und neuen Finanzierungsinstrumenten. Um Studierenden eine Orientierung zu geben, wie sie an der Universität die notwendigen Qualifikationen erlangen können, hat der Arbeitskreis "Naturschutz und Wissenschaft", der gemeinsam vom Berufsverband Beruflicher Naturschutz (BBN) und der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) getragen wird, die Anforderungsprofile für verschiedene Berufsfelder im Naturschutz zusammengestellt - vom Planungsbüro mit Schwerpunkt Landschaftsplanung und Naturschutzinstrumente über Gutachterbüro, Naturschutzbehörde, andere Fachbehörden bis hin zu Umweltverbänden und internationalen Organisationen. Die Handreichung "Allgemeine Anforderungen für die Hochschulausbildung in Studiengängen im Bereich Naturschutz" kann von den Webseiten des BBN oder der GfÖ heruntergeladen werden.

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Neuer Ausbildungsleitfaden Naturschutz

Der Bosco Verticale - Prestigeprojekt oder Zukunftsmodell?

22. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Forschung, International

von Ferdinand Ludwig

Der Bosco Verticale in Mailand ist eines der am meisten diskutieren Hochhausprojekte der vergangenen Jahre. Auch in der Landschaftsarchitektur hat das vor 4 Jahren von Stefano Boeri fertiggestellte Vorhaben kontroverse Debatten ausgelöst: Können übereinander gestapelte Bäume ein Ersatz für städtische Grünräume sein? Sind sie relevant für die Biodiversität und das Mikroklima in Städten? Handelt es sich beim Bosco Verticale um ein singuläres Prestigeprojekt oder kann es Schule machen und Pate stehen für eine neue Form dreidimensionaler Stadtlandschaften? Und last but not least stand Anfangs viel Skepsis im Raum: Funktioniert das überhaupt, und wenn ja, wie lange?

Für die Professur für Green Technologies in Landscape Architecture, die sich maßgeblich mit der Konzeption und Entwicklung innovativer grüner Technologien und Typologien beschäftigt, sind diese Fragen von sehr großem Interesse. Die Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung über das neue Verhältnis zwischen Stadt und Natur nahm ich daher als Chance, um mir den Bosco Verticale von Laura Gatti vor Ort erklären zu lassen. Die Agrarwissenschaftlerin ist das "Mastermind" hinter dem Vegetationskonzept des Projekts.

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Foto: Ferdinand Ludwig
Foto: Ferdinand Ludwig
Foto: Ferdinand Ludwig
Foto: Ferdinand Ludwig
Der Bosco Verticale - Prestigeprojekt oder Zukunftsmodell?

Podium #10 Vernissage: Zeitschrift des Alumni Club Landschaft läuft im Stangenwald vom Stapel

18. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Studienalltag, Aktuelles, Lehre

von Jonas Bellingrodt

Die neue Ausgabe des nodium unter dem Titel "Menschen Pflanzen Attraktionen" ist erschienen und hat Einiges zu bieten! Schon das Coverbild, für das der neue Chefredakteur Gero Engeser verantwortlich ist, zeigt eine gelungene Nahaufnahme des vielleicht nächsten Gartenflüchtlings Aristolochia macrophylla der Pfeifenwinde. Unter der Rubrik "sagen sie jetzt nichts" lüftet Prof. Udo Weilacher das Geheimnis wie er großen Herausforderungen begegnet. Ein Muss für alle international interessierten Leser ist das Interview mit John Dixon Hunt, der in München im vergangenen Jahr mit Sckell Ehrenring ausgezeichnet wurde. Der emeritierte Professor lehrte viele Jahre das Fach "History and Theory of Landscape" an der University of Pennsylvania. Er verrät exklusiv in dieser Ausgabe " Yes I am critical but love dialogue. Love the battle of the classroom" und macht uns allen damit Mut zu mehr kritischer Auseinandersetzung zum Wohle eines besseren Verständnisses unserer Gesellschaft und der Landschaft mit der wir arbeiten. Wer darüber hinaus noch erfahren möchte was Sonja Weber mit der ganzen freien Zeit anfängt, nachdem sie den Posten der Chefredakteurin niedergelegt hat, sollte sich schleunigst sein eignes Exemplar besorgen. Dies alles ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs der Arbeit unserer Studienfakultät, welche im letzten Jahr geleistet wurde und die in diesem nodium dokumentiert ist. Den Auszug an Schmankerln hat mir Gero Engeser anvertraut. Es war ein besonderes Ambiente beim diesjährigen Palettenöffnen, da diese innerhalb der Installation 'Landschaft - tief durchatmen' statt fand. Eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen durch abstrakte Landschaftsarchitektur, ein bizarrer Rahmen für wieder einmal einen illustre Runde an ehemaligen Aktiven, Dozenten und Studenten, Uniexternen und -Internen sich gesellig über die Aktuellen Themen auszutauschen. Wir danken dem Redaktionsteam für das neue Heft und allgemein dem Alumniclub für die tolle Zusammenarbeit!

Foto: Andreas Printz
Foto: Andreas Printz
Foto: Andreas Printz
Foto: Andreas Printz

More than ecology - Nature conservation in the tropics

14. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Forschung

von Jan Christian Habel & Beate Apfelbeck

Since the release of the Millennium Ecosystem Assessment Report in 2005, aims of global nature conservation changed considerably (from the protection of rare species and ecosystems towards the protection of intact ecosystems to profit from ecosystem services). Particularly in the tropics, where human demographic pressure is high and ecosystems are fragile, the conservation of intact ecosystems is crucial to safeguard human livelihood needs (such as food security). In a current DAAD (German Academic Exchange Service) funded Quality Network Biodiversity Kenya, students and scientists from TUM and Kenya work together and evaluate the status of different forest ecosystems in Kenya. However, nature conservation in the tropics is more than studying the ecology of endangered species and ecosystems, as we have to incorporate human livelihood needs. Therefore, the participants elaborate potential strategies to increase the quality of life of the local people, and to protect nature. To reach this aim, the quality Network brings together people from different research disciplines, such as the social sciences and natural sciences. In the last two years we have studied gallery forests in South Eastern Kenya and the coastal Arabuko-Sokoke forest. This year we will focus on the cloud forests in the Taita Hills. Please find more information on our approach and activities through the link below.

https://www.millenniumassessment.org/en/index.html

https://biodiversitynetworkkenya.wordpress.com/

Fieldwork in Arabuko Sokoke forest (Foto: Jan Christian Habel / Beate Apfelbeck)
Students in action - fieldwork along fenced Arabuko Sokoke forest (Foto: Jan Christian Habel / Beate Apfelbeck)
David Ngala - a Kenyan conservationist explains Arabuko Sokoke forest ecosystem (Foto: Jan Christian Habel / Beate Apfelbeck)