LandschaftPlus - der Blog

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Präsentationschancen - Landschaftsplanungsprojekt 3 Trient Nord

18. April 2019, andreas.printz - Aktuelles, Studienalltag, Lehre, International

von Martina van Lierop, Bigna Abderhalden und Judith Kloibhofer

Das Wetter in Trento, Italien, war eine angenehme Überraschung. Es war warm und sonnig. Ein starker Kontrast zu den stürmischen Bedingungen Ende Oktober, als wir das Gebiet von Trient Nord für das Landschaftsplanungsprojekt 3 erkundet haben. Zum Glück waren wir damals in den schlimmsten Stunden drinnen und hörten Vorträge der kommunalen Vertreter und Dozenten der Universität Trento an. Sie gaben uns Impulse für unser Projekt, wie zum Beispiel zur historischen Entwicklung der Stadt, dem lokalen Klima, sozialen Themen sowie zu zukünftigen regionalen und grünen Infrastrukturplänen. Im März wurden einige von uns eingeladen, die Ergebnisse des Projekts den Vertretern der lokalen Nachbarschaftsräte, Beamten der Stadt Trient sowie Forschern und Studenten der Universität Trient vorzustellen. --> Weiterlesen

Präsentationschancen - Landschaftsplanungsprojekt 3 Trient Nord

Bilderbuchwetter zum INTERESS-I-Auftakt in der Container-City

18. March 2019, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Lehre

von Friederike Well

Bei frühlingshaften Temperaturen fand Ende Februar die zweitägige Auftaktveranstaltung für das Verbundprojekt INTERESS-I in Stuttgart statt. Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung von Strategien zur Stärkung und integrierten Planung blau-grüner Infrastrukturen am Beispiel der Städte Stuttgart und Frankfurt. Am zweiten Tag versammelten sich die Kooperationspartner des Projektes sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Architektur, Stadtplanung, Freiraumplanung, Siedlungswasserbau und der IBA2027 in der Container-City im Kulturschutzgebiet Wagenhalle.

Dort wird im nächsten Jahr ein Impulsprojekt realisiert. Dabei handelt es sich um eine kompakte Umsetzungsmaßnahme, die beispielhaft zeigt, wie blau-grüne Infrastruktur innovativ in die Stadt integriert werden kann. Unterstützt vom Kunstverein Wagenhalle, der ARGE Tunnel Bad Cannstatt und dem Urban Gardening Projekt Stadtacker wird in einem experimentierfreudigen Umfeld ein offenes Versuchslabor entstehen.

Die Realisierung des Impulsprojektes in unmittelbarer Nähe zum neu entstehenden Rosensteinviertel bietet die Chance für einen Wissens-und Technologietransfer in das größte Stuttgarter Stadtentwicklungsgebiet. Die Professur Green Technologies in Landscape Architecture leitet und koordiniert die Planung, den Bau und den Betrieb des Impulsprojekts.

Weitere Informationen auf der Website der Professur: https://www.ar.tum.de/gtla/forschung/interess-i/

Foto: Friederike Well
Bilderbuchwetter zum INTERESS-I-Auftakt in der Container-City

logistikLANDSCHAFTEN

28. June 2018, Redakteur: Marco Giardino - Studienalltag, Aktuelles, Lehre, Forschung

von Sören Schöbel, Michael Schmölz und Sabine Kern

Fläche kann man nicht verbrauchen, Landschaft aber schon!

Mit den Windrädern und den Stromtrassen fing es an, nun hat sich die Diskussion darüber, wie bayerische Landschaften in Zukunft aussehen werden, endlich zum Flächenthema entwickelt. Es geht nicht mehr nur noch um die Veränderungen gewohnter Bilder, sondern um Flächenfraß, Betonwut, Landschaftszerstörung durch viel zu breite Straßen, schier unendliche Logisitikhallen, verschwenderische Parkplatzflächen sowie uniforme Ortsränder.

Höchste Zeit also, dass sich auch Landschaftsarchitekten in die Diskussion einschalten.

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Perspektive: Gero Engeser
logistikLANDSCHAFTEN

Inwertsetzung von Natur und Landschaft

26. June 2018, andreas.printz - Studienalltag, Lehre

von Sandro Meyer

Vom 11.-13. Juni 2018 unternahmen wir –14 Studierende des Masterstudiengangs Umweltplanung und  Ingenieurökologie mit der Vertiefung Landschaftsmanagement (Kernbereich 13) – eine Exkursion  in den Schwarzwald. Sie war Teil des Seminars „Inwertsetzung von Natur und Landschaft“, vom Lehrstuhl für „Strategie und Management der Landschaftsentwicklung“ (mit Werner Rolf).  Ziel dieses Seminars ist es, verschiedene Prozesse, Strategien und Instrumente zur Inwertsetzung von Natur und Landschaft kennenzulernen und sich mit den Fragen auseinanderzusetzen „Welchen Wert haben Natur und Landschaft?“ sowie „Wie kann man diese Werte erfassen, darstellen, kommunizieren und fördern?“.
Ziel der Exkursion war es in verschiedenen Großschutzgebieten – Naturpark, Nationalpark, Biosphärengebiet – Umsetzungsstrategien zur Inwertsetzung kennenlernen und mit Praktikern zu diskutieren.

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Inwertsetzung von Natur und Landschaft

Freiraumlabor München – Freiraum vertikal denken - Vernissage am 5.7.18

12. June 2018, andreas.printz - Aktuelles, Lehre, Forschung

von Isabel Zintl

 

Lehrende:
Isabel Zintl M.A.
Prof. Dr. Ferdinand Ludwig

Da in einer wachsenden Stadt wie München Freiräume ein kostbares Gut sind, müssen nicht nur bestehende Freiräume geschützt, sondern auch neue innovative und vertikale Typologien entwickelt werden. Im „Freiraumlabor München“ begeben wir uns in diesem Sommersemester 2018 auf die Suche nach neuen grünen hybriden Freiräumen zwischen Architektur und Landschaftsarchitektur.

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Freiraumlabor München – Freiraum vertikal denken - Vernissage am 5.7.18

URBEEN – Ein Garten für eine Königin

23. May 2018, andreas.printz - Studienalltag, Lehre

von Anne-Claude Zuang, Franziska Jung, Johann-Christian Hannemann

Foto: Martin Smeets

Besonders in der Großstadt gibt es zunehmend weniger Nahrungsquellen für Insekten. Es bedarf an Handlung – schließlich gilt, dass das Überleben der Bienen Voraussetzung für unsere eigene Existenz ist. Den Lebensraum für Bienen zu gewährleisten ist nicht nur Aufgabe der Naturschützer, sondern der Allgemeinheit.
Studierenden der Landschaftsarchitektur haben sich am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlichen Raum mit der Thematik auseinandergesetzt, wie man Strukturen für den öffentlichen Raum so entwerfen kann, dass sie gleichermaßen für Insekten und insbesondere Bienen, als auch für die Menschen funktional und ästhetisch ansprechend sein können.

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URBEEN – Ein Garten für eine Königin

Der Zwischenraum im Schatten der Alpen

16. May 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Forschung, Lehre

von Martina van Lierop und Rieke Hansen

In diesem Beitrag geht es nicht um die Stadt und auch nicht um den ländlichen Raum. Hier geht es um die Zwischenstadt, auch peri-urbane Landschaft genannt. Diese Landschaften am Stadtrand sind oft ein wilder Mix aus offenen Landschaftsräumen und Gewerbegebieten, Wohnsiedlungen, Verkehrstrassen oder großen Anlagen zur Ver- und Entsorgung der Stadt wie Kraftwerke und Kläranlagen. Viele unserer alltäglichen Aktivitäten finden in diesen gewöhnlichen, oft "unspektakulären" Landschaften statt. Peri-urbane Grünflächen durchqueren wir, wenn wir in die Arbeit oder zur Universität fahren; wir genießen dort die Sonne in der Mittagspause, gehen Gassi mit dem Hund, kaufen Bio-Lebensmittel im Hofladen, arbeiten im Kleingarten und treffen Freunde zum Schwimmen und Grillen. Diese Grünräume sind somit wichtig für Freizeit und Erholung und tragen zu unserem körperlichen und geistigen Wohlbefinden bei. Sie verbessern das Lokalklima und bieten Lebensraum für verschiedene Arten wie Igel, Wechselkröte oder Grauspecht. Darüber hinaus produzieren Landwirte in diesen Landschaften Nahrungsmittel für die Stadtbewohner. Doch vor allem vor einer spektakulären Landschaftskulisse wie den Alpen verblassen die Qualitäten und Potenziale des peri-urbanen Raums. Wenn wir Freizeitvergnügen und Natur suchen, zieht es uns in Massen in die Berge - nicht selten führt das zu Überfüllung, Stress und Staus mit vielfältigen negativen Umweltauswirkungen.

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Foto: LOS_DAMA!
Der Zwischenraum im Schatten der Alpen

Von der Stadt aufs Land

14. May 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Studienalltag, Lehre, Forschung

von Julian Schaefer

Dass Landschaftsarchitekten die Planung städtischer Freiräume übernehmen, steht außer Frage. Vielleicht sind sie auch die besseren Stadtplaner. Die Aufgabenverteilung ist unter den Disziplinen aber klar geregelt: es gibt zunächst eine umfassende Gesamtplanung, die soziale und ökologische Ziele verfolgt, ökonomische Zwänge berücksichtigt und schließlich alle Belange in einem Konzept mit einer ästhetisch begründeten Gestalt zusammenführt. Diese Gestalt ist ausschlaggebend, um überhaupt das Projekt beginnen zu können, und diese Gestalt muss sich in den städtischen Kontext einfügen. Oft sind dann noch weitere Ingenieure mit an Bord, die Verkehrsplaner, Statiker, HLS, ... die im besten Fall alle versuchen, ihre Anforderungen in das Konzept zu integrieren.

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Größere Maschinen = breitere Wege = weniger Wege. LAREG Exkursion in die mainfränkischen Gäuplatten (Foto: Sören Schöbel)
Von der Stadt aufs Land

Podium #10 Vernissage: Zeitschrift des Alumni Club Landschaft läuft im Stangenwald vom Stapel

18. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Studienalltag, Aktuelles, Lehre

von Jonas Bellingrodt

Die neue Ausgabe des nodium unter dem Titel "Menschen Pflanzen Attraktionen" ist erschienen und hat Einiges zu bieten! Schon das Coverbild, für das der neue Chefredakteur Gero Engeser verantwortlich ist, zeigt eine gelungene Nahaufnahme des vielleicht nächsten Gartenflüchtlings Aristolochia macrophylla der Pfeifenwinde. Unter der Rubrik "sagen sie jetzt nichts" lüftet Prof. Udo Weilacher das Geheimnis wie er großen Herausforderungen begegnet. Ein Muss für alle international interessierten Leser ist das Interview mit John Dixon Hunt, der in München im vergangenen Jahr mit Sckell Ehrenring ausgezeichnet wurde. Der emeritierte Professor lehrte viele Jahre das Fach "History and Theory of Landscape" an der University of Pennsylvania. Er verrät exklusiv in dieser Ausgabe " Yes I am critical but love dialogue. Love the battle of the classroom" und macht uns allen damit Mut zu mehr kritischer Auseinandersetzung zum Wohle eines besseren Verständnisses unserer Gesellschaft und der Landschaft mit der wir arbeiten. Wer darüber hinaus noch erfahren möchte was Sonja Weber mit der ganzen freien Zeit anfängt, nachdem sie den Posten der Chefredakteurin niedergelegt hat, sollte sich schleunigst sein eignes Exemplar besorgen. Dies alles ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs der Arbeit unserer Studienfakultät, welche im letzten Jahr geleistet wurde und die in diesem nodium dokumentiert ist. Den Auszug an Schmankerln hat mir Gero Engeser anvertraut. Es war ein besonderes Ambiente beim diesjährigen Palettenöffnen, da diese innerhalb der Installation 'Landschaft - tief durchatmen' statt fand. Eine ganz eigene Atmosphäre geschaffen durch abstrakte Landschaftsarchitektur, ein bizarrer Rahmen für wieder einmal einen illustre Runde an ehemaligen Aktiven, Dozenten und Studenten, Uniexternen und -Internen sich gesellig über die Aktuellen Themen auszutauschen. Wir danken dem Redaktionsteam für das neue Heft und allgemein dem Alumniclub für die tolle Zusammenarbeit!

Foto: Andreas Printz
Foto: Andreas Printz
Foto: Andreas Printz
Foto: Andreas Printz

IngolStadtNatur

14. March 2018, andreas.printz - Aktuelles, Forschung, Lehre

von Mona Holy

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Animal Aided Design (AAD) ist eine innovative Gestaltungsmethode zur Integration tierökologischer Inhalte in den Planungsprozess. Dies wurde nun von StudentInnen der TUM und der Universität Kassel live am lebenden Objekt, nämlich dem Stadtpark Ingolstadt ausprobiert. Die studentischen Arbeiten haben so begeistert, dass sie nun ausgestellt wurden. Mehr darüber im Interview von Mona Holy (TUM, Lehrtsuhl für Terrestrische Ökologie (TÖK) mit Robert Bischer (Universität Kassel).

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