LandschaftPlus - der Blog

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Wie können negative Effekte von Intensivlandwirtschaft auf Gewässer reduziert werden? Ein Beispiel aus dem Projekt PHUSIOCS am Lago di Massaciuccoli in der Toskana (Italien)

15. November 2019, andreas.printz - Aktuelles, Forschung, International

von Dr. Gerd Lupp

English version below

Eine zentrale Herausforderung für das Management dieses Fluss-Einzugsgebiets ist die Wasserqualität des Lago di Massaciuccoli. Bedingt durch die intensive Landwirtschaft mit Maisanbau im Umfeld des Sees gelangen viel Sediment, Nährstoffe und Dünger in den See. Die Landwirtschaft orientiert sich an hohen Erträgen und sehr wenigen angebauten Nutzpflanzen. Derzeit wird fast ausschließlich Mais angebaut, auch wenn am See bis in die 1920er Jahre eine für die Region typische, traditionelle Reissorte angebaut wurde.
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Phusicos-Exkursion an den Lago di Massaciuccoli
Phusicos-Excursion to Massaciuccoli Lake
Wie können negative Effekte von Intensivlandwirtschaft auf Gewässer reduziert werden? Ein Beispiel aus dem Projekt PHUSIOCS am Lago di Massaciuccoli in der Toskana (Italien)

Zurück zur Natur – Isar Geschichte und Zukunft

15. February 2019, andreas.printz - Forschung, International

Von Aude Zingraff-Hamed und Gerd Lupp

Das Project PHUSICOS

Das von der EU geförderte Projekt PHUSICOS (griech.: “Naturbasiert”) wird zeigen, dass naturbasierte Lösungen (NBS) tragfähige, nachhaltige und kosteneffiziente Maßnahmen sein können, um die Risiken extremer Wetterereignisse in Gebirgslandschaften zu minimieren. Obwohl Gebirgsregionen Risiken oftmals noch verstärken - und dies umso mehr unter den Bedingungen extremer Wetterereignisse -, wird ihnen derzeit in Europäischen Katastrophenvorsorgeplänen nicht dieselbe Aufmerksamkeit zuteil wie dicht besiedelten urbanen Gebieten.     Weiterlesen -->

Zurück zur Natur – Isar Geschichte und Zukunft

logistikLANDSCHAFTEN

28. June 2018, Redakteur: Marco Giardino - Studienalltag, Aktuelles, Lehre, Forschung

von Sören Schöbel, Michael Schmölz und Sabine Kern

Fläche kann man nicht verbrauchen, Landschaft aber schon!

Mit den Windrädern und den Stromtrassen fing es an, nun hat sich die Diskussion darüber, wie bayerische Landschaften in Zukunft aussehen werden, endlich zum Flächenthema entwickelt. Es geht nicht mehr nur noch um die Veränderungen gewohnter Bilder, sondern um Flächenfraß, Betonwut, Landschaftszerstörung durch viel zu breite Straßen, schier unendliche Logisitikhallen, verschwenderische Parkplatzflächen sowie uniforme Ortsränder.

Höchste Zeit also, dass sich auch Landschaftsarchitekten in die Diskussion einschalten.

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Perspektive: Gero Engeser
logistikLANDSCHAFTEN

Freiraumlabor München – Freiraum vertikal denken - Vernissage am 5.7.18

12. June 2018, andreas.printz - Aktuelles, Lehre, Forschung

von Isabel Zintl

 

Lehrende:
Isabel Zintl M.A.
Prof. Dr. Ferdinand Ludwig

Da in einer wachsenden Stadt wie München Freiräume ein kostbares Gut sind, müssen nicht nur bestehende Freiräume geschützt, sondern auch neue innovative und vertikale Typologien entwickelt werden. Im „Freiraumlabor München“ begeben wir uns in diesem Sommersemester 2018 auf die Suche nach neuen grünen hybriden Freiräumen zwischen Architektur und Landschaftsarchitektur.

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Freiraumlabor München – Freiraum vertikal denken - Vernissage am 5.7.18

Der Zwischenraum im Schatten der Alpen

16. May 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Forschung, Lehre

von Martina van Lierop und Rieke Hansen

In diesem Beitrag geht es nicht um die Stadt und auch nicht um den ländlichen Raum. Hier geht es um die Zwischenstadt, auch peri-urbane Landschaft genannt. Diese Landschaften am Stadtrand sind oft ein wilder Mix aus offenen Landschaftsräumen und Gewerbegebieten, Wohnsiedlungen, Verkehrstrassen oder großen Anlagen zur Ver- und Entsorgung der Stadt wie Kraftwerke und Kläranlagen. Viele unserer alltäglichen Aktivitäten finden in diesen gewöhnlichen, oft "unspektakulären" Landschaften statt. Peri-urbane Grünflächen durchqueren wir, wenn wir in die Arbeit oder zur Universität fahren; wir genießen dort die Sonne in der Mittagspause, gehen Gassi mit dem Hund, kaufen Bio-Lebensmittel im Hofladen, arbeiten im Kleingarten und treffen Freunde zum Schwimmen und Grillen. Diese Grünräume sind somit wichtig für Freizeit und Erholung und tragen zu unserem körperlichen und geistigen Wohlbefinden bei. Sie verbessern das Lokalklima und bieten Lebensraum für verschiedene Arten wie Igel, Wechselkröte oder Grauspecht. Darüber hinaus produzieren Landwirte in diesen Landschaften Nahrungsmittel für die Stadtbewohner. Doch vor allem vor einer spektakulären Landschaftskulisse wie den Alpen verblassen die Qualitäten und Potenziale des peri-urbanen Raums. Wenn wir Freizeitvergnügen und Natur suchen, zieht es uns in Massen in die Berge - nicht selten führt das zu Überfüllung, Stress und Staus mit vielfältigen negativen Umweltauswirkungen.

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Foto: LOS_DAMA!
Der Zwischenraum im Schatten der Alpen

Von der Stadt aufs Land

14. May 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Studienalltag, Lehre, Forschung

von Julian Schaefer

Dass Landschaftsarchitekten die Planung städtischer Freiräume übernehmen, steht außer Frage. Vielleicht sind sie auch die besseren Stadtplaner. Die Aufgabenverteilung ist unter den Disziplinen aber klar geregelt: es gibt zunächst eine umfassende Gesamtplanung, die soziale und ökologische Ziele verfolgt, ökonomische Zwänge berücksichtigt und schließlich alle Belange in einem Konzept mit einer ästhetisch begründeten Gestalt zusammenführt. Diese Gestalt ist ausschlaggebend, um überhaupt das Projekt beginnen zu können, und diese Gestalt muss sich in den städtischen Kontext einfügen. Oft sind dann noch weitere Ingenieure mit an Bord, die Verkehrsplaner, Statiker, HLS, ... die im besten Fall alle versuchen, ihre Anforderungen in das Konzept zu integrieren.

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Größere Maschinen = breitere Wege = weniger Wege. LAREG Exkursion in die mainfränkischen Gäuplatten (Foto: Sören Schöbel)
Von der Stadt aufs Land

2,2 Millionen Euro für "Alpine Industrial Landscapes Transformation“ (EU-Forschungsprojekt)

26. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Forschung

von Udo Weilacher

Im April 2018 erhielt der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und industrielle Landschaft den Zuschlag für ein dreijähriges EU-Forschungsprojekt "Alpine Industrial Landscapes Transformation", kurz trAILs.

Das Forschungsprojekt, initiiert und konzipiert am LAI, wurde als eines von 15 Finalisten unter mehr als 130 international eingereichten Projektanträgen im Rahmen des Interreg "Alpine Space Programme" ausgewählt. Es wird in den kommenden drei Jahren mit 2,2 Millionen Euro gefördert.

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Foto: Marcello Modica
2,2 Millionen Euro für "Alpine Industrial Landscapes Transformation“ (EU-Forschungsprojekt)

Der Bosco Verticale - Prestigeprojekt oder Zukunftsmodell?

22. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Forschung, International

von Ferdinand Ludwig

Der Bosco Verticale in Mailand ist eines der am meisten diskutieren Hochhausprojekte der vergangenen Jahre. Auch in der Landschaftsarchitektur hat das vor 4 Jahren von Stefano Boeri fertiggestellte Vorhaben kontroverse Debatten ausgelöst: Können übereinander gestapelte Bäume ein Ersatz für städtische Grünräume sein? Sind sie relevant für die Biodiversität und das Mikroklima in Städten? Handelt es sich beim Bosco Verticale um ein singuläres Prestigeprojekt oder kann es Schule machen und Pate stehen für eine neue Form dreidimensionaler Stadtlandschaften? Und last but not least stand Anfangs viel Skepsis im Raum: Funktioniert das überhaupt, und wenn ja, wie lange?

Für die Professur für Green Technologies in Landscape Architecture, die sich maßgeblich mit der Konzeption und Entwicklung innovativer grüner Technologien und Typologien beschäftigt, sind diese Fragen von sehr großem Interesse. Die Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung über das neue Verhältnis zwischen Stadt und Natur nahm ich daher als Chance, um mir den Bosco Verticale von Laura Gatti vor Ort erklären zu lassen. Die Agrarwissenschaftlerin ist das "Mastermind" hinter dem Vegetationskonzept des Projekts.

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Foto: Ferdinand Ludwig
Foto: Ferdinand Ludwig
Foto: Ferdinand Ludwig
Foto: Ferdinand Ludwig
Der Bosco Verticale - Prestigeprojekt oder Zukunftsmodell?

More than ecology - Nature conservation in the tropics

14. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Aktuelles, Forschung

von Jan Christian Habel & Beate Apfelbeck

Since the release of the Millennium Ecosystem Assessment Report in 2005, aims of global nature conservation changed considerably (from the protection of rare species and ecosystems towards the protection of intact ecosystems to profit from ecosystem services). Particularly in the tropics, where human demographic pressure is high and ecosystems are fragile, the conservation of intact ecosystems is crucial to safeguard human livelihood needs (such as food security). In a current DAAD (German Academic Exchange Service) funded Quality Network Biodiversity Kenya, students and scientists from TUM and Kenya work together and evaluate the status of different forest ecosystems in Kenya. However, nature conservation in the tropics is more than studying the ecology of endangered species and ecosystems, as we have to incorporate human livelihood needs. Therefore, the participants elaborate potential strategies to increase the quality of life of the local people, and to protect nature. To reach this aim, the quality Network brings together people from different research disciplines, such as the social sciences and natural sciences. In the last two years we have studied gallery forests in South Eastern Kenya and the coastal Arabuko-Sokoke forest. This year we will focus on the cloud forests in the Taita Hills. Please find more information on our approach and activities through the link below.

https://www.millenniumassessment.org/en/index.html

https://biodiversitynetworkkenya.wordpress.com/

Fieldwork in Arabuko Sokoke forest (Foto: Jan Christian Habel / Beate Apfelbeck)
Students in action - fieldwork along fenced Arabuko Sokoke forest (Foto: Jan Christian Habel / Beate Apfelbeck)
David Ngala - a Kenyan conservationist explains Arabuko Sokoke forest ecosystem (Foto: Jan Christian Habel / Beate Apfelbeck)

Bye bye butterfly - Research on insect decline

13. April 2018, Redakteur: Marco Giardino - Forschung, Aktuelles

04/13/18

von Jan Christian Habel

Current studies revealed a significant loss of biodiversity worldwide, and data show a rapid decrease of insects across Germany, and Central Europe, most probably due to agricultural intensification. Researchers of the Chair of Terrestrial Ecology are studying long-term trends of species richness (mainly butterflies, but also other insect groups). These studies showed that there is a severe decline of species richness and shifts in species composition; these changes and negative trends happened mainly during the past few decades (parallel with agricultural intensification). Species demanding specific resources suffer particularly. We will continue working with such unique long-term data-sets, in close collaboration with other institutions such as the Zoological State Collection Munich and Karlsruhe, and the Senckenberg Entomological Institute, to approve trends and to analyse potential drivers leading to this massif loss of insects across landscapes - and to increase pressure onto the EU agricultural policy.

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TUM Pressemitteilung: Spezialisierte Schmetterlinge sterben trotz Naturschutz aus

Naturmagazin: Früher gab es mehr Schmetterlinge

TUM Pressemitteilung: Das Verschwinden der häufigen Arten

Polyommatus icarus still common in Bavaria (Foto: Jan Christian Habel)